Klangschalen

Archaische Instrumente

So vielfältig die verwendeten Instrumente in der Klangtherapie, so vielseitig sind auch ihre Anwendungsgebiete - ihrem Einsatz sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt. 
Allen Instrumenten gemein ist ihre Einfachheit, durch die ihre obertonreichen Klänge bewusst werden können. Die meisten dieser Instrumente sind seit Jahrhunderten fester Bestandteil der menschlichen Kulturgeschichte und muten deshalb bereits vertraut an.
Auf dieser Seite werden Ihnen die wichtigsten kurz vorgestellt. 

Klangschalen

Der menschliche Körper besteht bis zu 70% aus Wasser. Wasser selbst ist ein guter Schwingungsleiter, weshalb alle aus Wasser bestehenden Körperteile des Menschen so in Schwingung gebracht werden können. Vor allem die Weichteile wie z.B. die Organe sprechen gut auf diese Behandlung an.
Bei der Klangschalenmassage "massiert" Sie deshalb die Schale, wenn sich deren Schwingung spürbar überträgt und so der eigene Körper zum Resonanzraum wird. Im Verlauf der Behandlung können sich auf diese Weise Blockaden lösen und Sie selbst immer durchlässiger werden. Mit der sogenannten Klangbaumbehandlung kann zudem die eigene Aura wahrnehmbar werden.
Die Klangschalen eignen sich besonders für Ihre erste Klangerfahrung. 

Klangschalenmassage

Monochord

Das Monochord ist ein Saiteninstrument, bei dem über einen Resonanzkörper mehrere Saiten auf den gleichen Ton gestimmt werden. Durch natürliche kleine Schwebungen zwischen den einzelnen Saiten können die Obertöne derselben besonders gut hörbar gemacht werden. Es entsteht ein feiner, sphärischer Klang, der besonders auf das Nervensystem wirken kann. 

Körpermonochord

Tonpunktur-

Stimmgabeln

In der Phonophorese, der Behandlung mit Planetenstimmgabeln, macht man sich die Bewegungsfrequenzen der Erde und der Planeten des Sonnensystems zu nutze. Diese werden mit Hilfe der Oktavierung in einen für den Menschen hörbaren Bereich transponiert und die Stimmgabeln entsprechend genau gestimmt. Mit ihnen können die Chakren und Meridiane des Körpers behandelt werden, aber auch die Wirbelsäule. Da es sich um eine sehr feine Schwingung handelt, kann sie sehr intensiv wirken und sollte nicht unbedingt als Erstbehandlung durchgeführt werden. 

Tonpunkturstimmgabel

Trommeln

Trommeln zählen, neben einfachen Blasinstrumenten, zu den ältesten Instrumenten der menschlichen Kulturgeschichte. Sie wurden schon früh bei rituellen Handlungen oder auch als Signalinstrument eingesetzt. Ihr Klang begleitet den Menschen seit Generationen und kann je nach Rhythmus energetisierend wirken oder in tranceartige Zustände versetzen. 
Die Trommel wird, ergänzt durch den Einsatz von Rasseln und Flöte, auch für schamanische Klangreisen eingesetzt. 

Trommeln

Schamanenflöte

Ähnlich wie die Trommel, blickt auch die Flöte auf eine sehr lange Kulturgeschichte zurück. Auch sie kommt in fast allen Gegenden der Erde vor und wurde nachweislich, zu der Zeit meist aus Knochen bestehend, bereits im Pleistozän verwendet. Die Schamanenflöte findet in der Klangbehandlung Anwendung als Pendant zur Trommel und zeichnet sich durch ihren sanft-melancholischen Charakter aus.

Schamanenflöte

Gong

Der Gong kommt in zahlreichen Varianten in fast allen Kulturen als Signal- und Musikinstrument vor und hat seine Ursprünge vermutlich im asiatischen Raum. Möglicherweise haben sie sich jedoch auch ab dem 4. Jh. v. Chr. vom Mittelmeerraum aus nach Asien ausgebreitet. Denkbar ist, dass seine Entstehung ursprünglich auf Schutzschilder zurück geht, die während Kriegshandlungen mit Schwertern angeklungen wurden, um den Gegner einzuschüchtern. 
Er ist zweifelsohne das mächtigste in der Klangtherapie verwendete Instrument, dessen Farbpalette vom urgewaltigem Dröhnen bis hin zu Walgesang-ähnlichen Tönen reicht - entscheidend ist dabei immer die Spielweise. So ist der Gong nicht nur optisch einem Spiegel gleich, sondern kann in der Reaktion auf seine Klänge auch ein Abbild der eigenen Themen sein. 
Der Gong ist für individuelle "Gong-Bäder" wie auch für Gruppenklangreisen geeignet. 

Didgeridoo

Das Didgeridoo ist ein traditionelles Blasinstrument der Aborigines. Der von Termiten ausgehöhlte Eukalyptusstamm dient dort als vornehmlich rhythmisch eingesetztes Begleitinstrument für Gesänge und Tänze, kann je nach Spielart jedoch auch meditative Klänge hervorbringen. Das Didgeridoo hat einen sehr erdenden Charakter und kann daher besonders auf Knochen und Gelenke wirken. In der aktiven Klangtherapie, wenn der Klient selbst also das Instrument spielt, wird es zudem zur Unterstützung von Atemwegserkrankungen verwendet, denn es fördert die bewusste Atmung. 

Didgeridoo

Heilendes Tönen/ Mantrensingen

Die eigene Stimme ist wohl das unmittelbarste aller Instrumente und daher auch Spiegelbild unseres Selbst. Vornehmlich in Gruppen kann das Einende und Stärkende des Gesangs z.B. durch Heilendes Tönen oder das gemeinschaftliche Singen von Mantren erfahrbar werden. Zur eigenen Stimme zu finden kann möglich werden mit Hilfe der Klangtherapie.

Singen

Klangreisen

Geführte Klangreisen sind vor allem als Gruppenerfahrung eine Möglichkeit Zugang zur eigenen Phantasie und Schaffenskraft zu erlangen. Unter einem bestimmten Thema und entsprechend verwendeten Instrumenten, werden Sie eingeladen sich auf Ihre ganz eigene Phantasiereise zu begeben. Über den Klang können Sie in einen meditativen und tiefenentspannten Zustand gelangen und Zugang zu Ihrem Unterbewussten erlangen.  Nicht selten reifen auf diese Weise Erkenntnisse, zeigen sich Bilder und sprießen Ideen.

Konzertmonochord

Individuelle Grundtonbestimmung

Jeder Mensch hat seinen ganz individuellen Grundton, der die eigenen Stimme unverwechselbar macht. Den eigenen Grundto bestimmen zu lassen, kann dabei helfen sich selbst besser kennenzulernen und sich seiner eigenen Potenziale bewusst zu werden. Mit Hilfe einer auf den Grundton angepassten Klangmeditation können emotionale Störfelder entlang der Nadis (feinstofflichen Energiekanäle der vedischen Lehre, durch welche das Prana - die Lebensenergie - fließt) aufgelöst werden. 

Breußmassage

Bei der Wirbelsäulenmassage nach Breuß wird mit Hilfe von entspannendem Johanniskrautöl die an die Dornfortsätze der Wirbelsäule anliegende Muskulatur ausgestrichen. Die Wirbelkörper können sich so sanft ausrichten und die umliegende Muskulatur entspannen.